Pläne neu bewerten

Trinkwasserversorgung war Thema beim SPD-Stammtisch

In der letzten Gemeinderatssitzung hat der Bürgermeister auf Nachfrage von Gemeinderat Georg Götz erklärt, dass für die gemeindeeigene Wasserversorgung keine Aufbereitungsanlage mittels Aktivkohle erforderlich ist. Das wurde auch in Gesprächen mit einem externen Ingenieurbüro bestätigt. Die sehr hohen Investitionskosten für die Aufbereitung mit dem damit verbundenen kompletten Netzumbau fallen folglich nicht an. Die Sanierung der gemeindeeigenen Wasserversorgung kommt somit allein schon deshalb um mehrere Millionen Euro günstiger als in der dem Gemeinderat vorliegenden Kostenrechnung veranschlagt wurde. Gemäß den Handlungsempfehlungen LFU Bayern sollte auch grundsätzlich auf Aufbereitungsanlagen verzichtet werden, wenn die Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung bereits im Brunnenwasser eingehalten werden kann, was bei der gemeindeeigenen Wasserversorgung der Fall ist. Für die SPD bedeutet das, dass die Planung zum Erhalt der gemeindeeigenen Wasserversorgung auf jeden Fall neu bewertet werden muss. Die aktuelle politische Lage zeigt zudem sehr deutlich, wie wichtig die Unabhängigkeit und somit der Erhalt der eigenen Wasserversorgung ist. Neben den bereits bestehenden Notverbund mit dem Zweckverband Eichelberger Gruppe kann bei Batzhausen ein weiterer Notverbund mit den Stadtwerken Neumarkt beziehungsweise dem Wasserzweckverband Laber-Naab hergestellt werden. Diese Möglichkeit (Errichtung eines Übergabeschachtes ohne erforderlichen Leitungsbau) wurde laut vorliegenden Zeitungsberichten von den beteiligten Wasserversorgern bereits vor über 10 Jahren abgeklärt, damals aber nicht umgesetzt.
Es gibt auch keine fachlichen Anhaltspunkte dafür, dass das bestehende und rechtskräftige Wasserschutzgebiet bei einer Sanierung der gemeindeeigenen Wasserversorgung neu überarbeitet werden muss. Erst wenn die vom Planungsbüro Anders & Raum erwähnten notwendigen Untersuchungen zur Altersbestimmung des Wassers aus den beiden genutzten Grundwasserstockwerken durchgeführt sind, können die weiteren Planungsschritte getroffen beziehungsweise die tatsächlich anfallenden Kosten für eine Sanierung veranschlagt werden. Es sind auch keine Vorschriften bekannt, dass Grundwasser aus dem zweiten Grundwasserstockwerk (Tiefengrundwasser) nicht mehr genutzt werden darf, wenn es nur wenige Jahrzehnte alt ist. Mit weiteren Messungen zur Bestimmung des Wasserdargebots aus den Brunnen kann abgeschätzt werden, inwieweit für den Spitzenverbrauch, zum Beispiel in den Sommermonaten, gegebenenfalls zusätzlich Gastwasser von anderen Wasserversorgern bezogen werden muss. Dies kann relativ einfach über die Notverbünde gewährleistet werden. Mit dem Bezug von Gastwasser und der Sanierung der gemeindlichen Wasserversorgung ist die Trinkwasserversorgung dauerhaft sichergestellt, ohne dass die Eigenständigkeit vollkommen aufgegeben werden muss.

Ortsbesichtigung in Eichenhofen - Neustart der Roten Samstage

Seubersdorf. Am vergangenen Montag machte sich die SPD Seubersdorf vor Ort ein eigenes Bild von der Kreuzung Eichenhofen/Batzhausen/St2251 am Ortsausgang in Eichenhofen. Gemeinderat Ferstl erklärte den Anwesenden, dass Eichenhofen geschlossen hinter einem Kreisverkehr steht und er einen Antrag eingereicht habe. Nach einer kurzen Diskussion über mögliche Alternativen, waren sich die SPD-Mitglieder einig, dass ein Kreisverkehr eine sinnvolle Maßnahme ist, um die gefährliche Kreuzung zu entschärfen und eine genauere Prüfung der nächsten Schritte erfolgen soll. In diesem Zug muss jedoch auch die Kreuzung bei Krappenhofen mitgedacht werden. Nachfragen gab es auch zum aktuellen Stand in Sachen Zukunft der gemeindeeigenen Wasserversorgung. Nachdem der Antrag auf Verlängerung zur Wasserentnahme aus dem Brunnen I bis III durch den Gemeinderat beschlossen wurde, erfolgte bisher noch keine weitere Rückmeldung ans Gremium. Einig war sich jedoch alle Anwesenden, dass die gewonnene Zeit genutzt werden muss, um alle notwendigen Prüfungen durchzuführen.

Am Freitag, den 03.06.2022 veranstaltet die SPD Seubersdorf ein Schafkopfturnier im Gasthaus Götz und lädt herzlich dazu ein, außerdem ist die Teilnahme am Ferienprogramm geplant. Die Altkleider-Altpapiersammlung findet am Samstag, den 17.09.2022 statt. Außerdem startet die SPD wieder mit ihren roten Samstagen. Erster Termin ist der 04. Juni in Eichenhofen.

Frischer Wind für die SPD Seubersdorf

Jüngst traf sich die SPD Seubersdorf zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Sportheim Seubersdorf. Hauptthema der Mitgliederversammlungen im letzten Jahr stellte die Zukunft der gemeindeeigenen Wasserversorgung dar. „Hier haben wir einen gemeinsamen Standpunkt formuliert und einen Antrag zur Verlängerung der Wasserentnahme gestellt, welcher auch vom Gemeinderatsgremium angenommen wurde. Viele Fragen sind jedoch nach wie vor offen“, ging Vorsitzender Andreas Steiner auf die politische Arbeit im Jahresbericht ein. Neben der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft konnten im Rahmen der Sitzung drei neue SPD-Mitglieder willkommen geheißen werden. „Es freut uns wirklich sehr, dass wir euch alle für die Arbeit in der SPD gewinnen konnten und ihr auch bereit seid, euch in der Vorstandschaft zu engagieren“, stellte Steiner die Neumitglieder Julia Bogner, Tobias Nehring und Thomas Liebold vor.

Sehr harmonisch und zügig verliefen dann die Neuwahlen, geleitet vom Kreisvorsitzenden Johannes Foitzik. Dieser zeigte sich nach der Wahl beeindruckt: „Der oftmals schwierige Generationswechsel funktioniert in Seubersdorf hervorragend und verläuft außerdem auch harmonisch. Die neue Vorstandschaft wird von zwei alten Hasen als Beisitzer unterstützt.“ Zum wiedergewählten Vorsitzenden Andreas Steiner gesellen sich Vorstandsmitglieder, die vorwiegend zu seiner Altersklasse gehören. Gewählt wurden alle einstimmig. Vorsitzender Andreas Steiner, stellvertretende Vorsitzende Julia Bogner und Thomas Liebold, Kassier Hans Schön, Schriftführer Michael Geitner, Organisationsleitung Tobias Nehring, Beisitzer Alfred Geitner, Wolfgang Eglmeier und Michael Mehringer. Revisoren sind Karl-Heinz Eglmeier und Helmut Eberl. Abschließend wurden die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Resi Maget, Josef Schlierf, Burgi Geißler, Helmut Eberl und Ludwig Hahn für ihre sehr langjährige, engagierte Arbeit und Mitgliedschaft geehrt. Für die Jahresplanung wies Steiner auf die Homepage der SPD hin. (pvg)

Antrag zur gemeindeeigenen Wasserversorgung

Wir möchten die wasserrechtliche Genehmigung verlängern

Damit noch ausstehende und notwendige Prüfungen durchgeführt werden können, stellt die SPD Seubersdorf in der kommenden Gemeinderatssitzung einen Antrag, um die Verlängerung der wasserrechtlichen Genehmigung um mindestens 2 Jahre beim Landratsamt zu beantragen.

Hier findest du den Antrag zur gemeindeeigenen Wasserversorgung

„Die für eine Entscheidungsfindung erforderlichen umfangreichen Untersuchungen konnten bisher noch nicht durchgeführt werden. Es kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Untersuchungen und die dann erforderlichen Planungen mit den notwendigen baulichen Maßnahmen bis zum Ablauf der wasserrechtlichen Genehmigung zum 31.12.22 abgeschlossen werden.“ begründet der SPD Ortsverein Seubersdorf die Einreichung des Antrags.

Unsere Stellungsnahme zum aktuellen Stand der gemeindeeigenen Wasserversorgung (07.10.2021)

Die Zeit für eine Entscheidung zur Zukunft der gemeindeeigenen Wasserversorgung ist noch nicht reif. Darüber war sich die SPD Seubersdorf in ihrer Mitgliederversammlung einig. Zu viele Fragen sind noch ungeklärt. So ist nach wie vor unklar, warum künftig eine eigene Aufbereitungsanlage notwendig sein soll, da hierzu Messungen und Aussagen seitens des Gesundheitsamtes fehlen. Außerdem kann auf der Basis der bisherigen Kostenschätzungen keine fundierte Entscheidung getroffen werden, zumal es hier noch erheblichen Klärungsbedarf gibt.

Einig waren sich die anwesenden SPD-Gemeinderäte Eglmeier, Geitner und Steiner darüber, dass der Neubau von Brunnen für die eigene Wasserversorgung ein zu hohes finanzielles Risiko darstellt, da völlig unklar ist wie viel Wasser durch neue Brunnen tatsächlich gefördert werden kann.

„In der vergangenen Bürgerversammlung ist bei vielen Bürgern, der Eindruck entstanden, dass die Sache bereits entschieden wäre. Das Sehen jedoch viele Gemeinderäte anders.“ verdeutlicht Vorsitzender Steiner. „Unser Ziel ist es eine fundierte Entscheidung für unsere Wasserversorgung treffen zu können, die auch für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar ist. Dafür sind noch weitere Informationen notwendig.“

Die Umgehung in Seubersdorf – eine Odyssee

Positionsbestimmung der SPD Seubersdorf.

„Der Streit um die Umgehung für Seubersdorf aber dürfte ziemlich einmalig sein in Bayern.“So lautet die Einschätzung aus der Süddeutschen Zeitung vom 19. November 2020. Tatsächlich hatte kein anderes politisches Thema aus unserer Gemeinde im letzten Jahrzehnt so viel überregionales Echo in der Presse erzeugt, wie das Vorhaben eine Umgehungsstraße für Seubersdorf zu bauen.

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Unsere Roten Samstage sind für uns die Ideenquelle und der Antrieb unserer Politik in der Gemeinde. Wir gehen in der ganzen Gemeinde von Haus zu Haus und unterhalten uns an der Haustür mit euch über eure Anliegen, Ideen und Meinungen zur aktuellen Gemeindepolitik. Alle bisher gesammelten Anliegen und Ideen findet ihr hier! Eure Anliegen bringen wir direkt im Gemeinderat ein. Wir wollen wissen was euch bewegt, was ihr als notwendig erachtet, was unbedingt umgesetzt werden soll - wir wollen wirklich bürgernäher sein.

2022

2018-2020

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